Was gibt es Neues von unserem Projekt?
Bisher haben wir keine grossen Sprünge vorwärts gemacht,besonders weil wir uns selber erst eine Existenzgrundlage schaffen müssen. Dies hat unsere finanziellen und zeitlichen Ressourcen sehr beansprucht.
Trotzdem haben wir in der Finca einige Gäste aus verschiedenen Ländern beherbergt.
Ein junges Paar aus Argentinien hat sogar bis zur Geburt Ihres ersten Kindes dort gewohnt.
Die bestehenden Hütten wurden verbessert und eine neue kleine gebaut. Die Bretter und Balken dafür haben wir von einem Holzfäller, der ein paar unserer Bäume fällen durfte und dafür einen Teil der Bretter uns überliess.
Ein Besucher setzte 20 Kaffesträucher, diese tragen schon nach einen Jahr die ersten Kaffeebeeren.
Wir ernteten Mais, Gemüse und Ananas. Die Obstbäume tragen fleissig Guayabas, Mandarinen und Zitronen, ein alter Cacaobaum trägt auch immer noch Früchte.
Wir haben angefangen Heilpflanzen zu sammeln und zu trocken und diese zu Heiltees zusammenzustellen. Die Kräutermischungen verkaufen wir zusammen mit naturheilkundlicher Beratung in den Dörfern.
Der Verkauf der Hängematten ist gut angelaufen,wobei wir bisher nur über richardo.ch verkauft haben. Dabei haben wir uns aber einen guten Ruf als guter und zuverlässiger Verkäufer erarbeitet (Benutzername wanderfalke22). Den Versand macht die Familie Mannale in der Schweiz. Geld für das Projekt ist bisher noch nicht zusammengekommen,da wir erst die Investitionskosten zurückzahlen müssen. Aufs nächste Jahr hin erwarten wir aber Gewinn und können dann auch wie versprochen 20% davon in unser Projekt investieren.
Wenn Du Dich für Hängematten und Schmuck interessierst, findest Du sie hier:
meine-hängematte.ch
Auf Anfang nächstes Jahr hoffen wir die ersten Gruppenreisenden aus Europa begrüssen zu dürfen. Wie bei allem ist die grösste Schwierigkeit, Werbung zu machen. Wir haben direkt verschiedene Gruppen angeschrieben und hoffen auf Interesse. Unser Ziel ist es nicht,unser Projekt in ein Tourismusprojekt zu verwandeln, aber die Durchführung von Gruppenreisen erscheint uns als eine gute Möglichkeit ,nicht nur finanzielle Unterstützungzu erhalten, sondern besonders auch Verständnis dafür zu wecken, wofür wir uns einsetzen. Es ist nicht nur der Regenwald und seine Bewohner, es geht auch darum, der Landbevölkerung zu helfen, neue Möglichkeiten zu finden auf umweltbewusste Weise und in Harmonie mit der Natur neue Wege zu finden, ihr Einkommen zu verbessern.
Schon die Durchführung einer Gruppenreise mit nur 6 Personen würde es uns ermöglichen, mehr Unterkünfte und sanitäre Anlagen zu erstellen. Damit hätten wir nicht nur die Möglichkeit, diese an Reisende und Erholungsbedürftige zu vermieten, sondern auch Kurse und Seminarien durchzuführen. schau Dir unser Reiseprogramm hier an:
Gruppenreise zum Putumayo
Erfreulicherweise gibt es immer mehr auch andere Projekte,die sich für die Verbesserung der Lebensbedingungen im Putumayo einsetzen.Nichtz zuletzt ist dies die Folge davon,dass solche Projekte mit Fördergeldern vom Staat und internationalen Organisationen unterstützt werden.
Leider ist es so,dass ein grosser Teil der Gelder bei den Organisatoren bleibt, die dadurch ein gutes Einkommen haben. Die bedürftige Bevölkerung erhält dann nur noch eine minimale Unterstützung und viele Projekte existieren nur zum Schein. Da man solche Gelder nur erhält, wenn man bei diesem Spiel mitmacht, haben wir uns damit gar nicht eingelassen.
Allerdings sind diese Stiftungen immer auf der Jagd nach neuen Ideen.Wir haben davon Gebrauch gemacht, indem wir bewusst den Schlüsselpersonen neue Ideen geliefert haben.
Die Hoffnung besteht,dass diese Ideen sich so weiterverbreiten und Personen mit Eigeninitiative schlussendlich doch davon profitieren.
So gibt es zum Beispiel heute das Forum" la cuchara", das diesen Herbst schon zum 4. Mal einen Kongress zur Ernährungssicherheit abgehalten hat. Wir wurden als Organisation dazu eingeladen und Mauricio hat für uns daran teilgenommen.
Es wurde aufgrund der Abschlussarbeit von Jimy Muñoz eine Gesundheitsbrigade zur Gesundheitsvorsorge für die Landbevölkerung gestartet. (Für den Entwurf wurde ihm sogar eine gute Summe angeboten,was er jedoch ablehnte, da die Initiatoren beabsichtigten,sich an dem Projekt persönlich zu bereichern).
Die staatliche Organisation Corpoamazonia investiert in die Erforschung alter Nahrungspflanzen. Die Berichte dazu sind auch im Internet abrufbar.
Corpoamazonia gibt auch einen Katalog mit Produkten aus der Region heraus. Darunter findet man Kunsthandwerk so wie Hersteller von Marmeladen und Likoren und scharfen Saucen, Gewürzen wie Pfeffer und Kurkuma,die neuerdings im Putumayo angebaut werden, Tees, Fruchtpurees ,Kaffee und ähnliches. Wir können diese Produkte gerne weitervermitteln.
Die Hersteller werden persönlich kontaktiert, es gibt also keine Umwege über korrupte Stiftungen.
Unser Ziel ist es bei allen unseren Angeboten mehr zu bieten als nur Win-Win.Wir möchten erreichen, dass alle Beiteiligten profitieren und nicht wie meistens üblich irgendeiner in der Wertschöpfungskette ausgenutzt wird. Ausserdem versuchen wir, diese Einsicht zu verbreiten.
Ist dies nicht ein guter Grund, uns zu unterstützen ?
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