Unterstützen Sie uns!



Wir haben unser Projekt bisher aus eigenen Mitteln finanziert.Da wir deshalb aber nur wenig Zeit in diese Arbeit investieren konnten, sind wir damit nur langsam vorwärts gekommen.Wir wünschen uns sehr, diese Arbeit intensivieren zu können, denn: Es wird immer mehr Wald für Viehweiden abgeholzt und teilweise versuchen sich arme Waldbesitzer mit der Produktion von Holzkohle über Wasser zu halten. Dadurch geht viel Regenwald sehr schnell verloren, aber der Produzent verdient trotz harter Arbeit nur sehr wenig daran. Viele Menschen wurden wegen der Fumigation der Cocaplantagen von ihrem nun auf längere Zeit unfruchtbaren Land vertrieben.Der Umwelt wird durch diese Fumigationen grossen Schaden zugefügt.Die Menschen brauchen dringend Alternativen,damit sie den Cocaanbau freiwillig lassen.

Die Menschen am Rande des Amazonas sind sich des Reichtums der sie umgibt nicht oder kaum bewusst.Sie haben daher auch wenig Verständnis für Umwelt oder Gewässerschutz.Für sie ist der Wald "Monte",damit wird abschätzig unbrauchbares Land bezeichnet.Wir möchten das Verständnis für den Wert der letzte grossen grünen Lunge dieses Planeten wieder wecken.

Viele junge Menschen, die studiert oder eine gute Ausbildung gemacht haben, sehen verächtlich auf die armen Bauern herab.Später kommen sie in Positionen, wo sie Einfluss auf die Lebensbedingungen dieser Menschen haben.Wenn sie praktische Erfahrungen sammeln können und auch von Bauern und Landbewohnern lernen und mit ihnen ihre Kenntnisse austauschen können,wird dies in der Zukunft auch zu Veränderungen auf beiden Seiten führen.

Spenden
Um eine klare Situation zu schaffen und die Möglichkeit zu bieten konkrete Ziele zu unterstützen sammeln wir nicht einfach Geldspenden.Sie haben die möglichkeit,konkrete Projekte zu unterstützen,bei denen Sie die korrekte Verwendung ihrer Spende auch überprüfen können.

Unterkünfte

Als erstes benötigen wir dringend Unterkünfte.
Wir haben zwar schon eine Hütte,diese ist allerdings nicht sehr gut gebaut und bietet nur Platz für wenige Personen.

Plan:
Bau von 4-5 einfachen kleine Hütten mit nur 1 Raum,die je 2-4 Personen Platz zum Übernachten bieten
Eine Maloka (traditonelle Rundhütte) die als Aufenthaltsraum,für Kurse etc genutz werden kann

Kochstelle, Waschtisch zum Wäschewaschen und einfache sanitäre Anlagen

Diese Gebäulichkeiten werden es uns ermöglichen Kurse mit Erwachsenen und Kindern
duchzuführen,freiwillige Mitarbeiter unterzubringen, Einnahmen durch Vermietung an Reisende oder Ausflügler aus der Stadt zu erwirtschaften und eventuell auch ab und zu Gruppenreisen durchzuführen.Die Einnahmen fliessen wieder in das Projekt zurück.Dadurch könnten wir in unserem Projekt einen grossen Schritt vorwärts machen.

Die Kosten

Für die Hütten mus das Jungholz gerodet werden,Bretter und Pfosten und Dachlatten gesägt.Für das Dach verwenden wir Dachpappe.

Kleine Hütte :
Material /Arbeitskraft für das Roden de Jungholzes und Sägen der Bretter ,Dach (Pappe oder Wellblech) ca. 700 chf /480 euro

Grosse Hütte( Maloka) :Material/Arbeitskraft ca. 1200 chf / 720 euro

Kochstelle :
Ziegel, Zement , Rauchabzug, Dach ca 700 chf /480 euro

Sanitäre Anlagen (einfache Klos und Duschen):
Ziegel und Zement,Bretter und Dachpappe,Wasserschlauch und Abwasserrohre ,Abwassertank ca1000 chf / 600 euro

Waschtisch zum Wäschewaschen mit Wassertank :

Ziegel und Zement,Schlauch Abwasserrohre ca 700 chf /480 euro


Geplant sind zuerst die Schlafhütten zu bauen,da alles weitere warten kann.Selbstverständlich hat der Spender das Recht auf kostenlosen Aufenthalt bei rechtzeitiger Voranmeldung.Sie bekommen auch Nachricht über das Fortschreiten der Arbeiten,Fotos und Einblick in die Rechnungen.
Haben Sie die Möglichkeit uns zu unterstützen? Vielleicht Sind sie Mitglied eines Vereins oder Organisation die dies tun möchte? Oder Sie sammeln für uns in ihrem Freundeskreis? Wir stellen auch immer noch Kunsthandwerk her. Vielleicht finden Sie für uns einen Handelspartner?

Unterstützen Sie uns in dem Versuch, dort bessere Lebensbedigungen zu ermöglichen wo dies auch der Umwelt grossen Nutzen brigen kann.Wir haben als Unabhängige keine Verwaltungskosten und Sie wissen genau,wozu Ihr Geld verwendet wird.Wenn Sie es selber erfahren möchten oder lieber praktisch mithelfen,sind sie jederzeit herzlich eingeladen.

Für weitere Information bin ich erreichbar unter rmannale@gmx.net










Was wir erreichen wollen




Umwelt und Klimaschutz ist endlich ein zentrales Thema geworden.Trotzdem steht immer noch das Gewinnstreben im Vordergrund. Da inzwischen auf der ganzen Welt finanzielle Anreize für umweltfreundliches Handeln geschaffen wurden,gibt es inzwischen viele interessante Projekte. Leider versickern viele Gelder in Verwaltung oder wegen der Korruption.Ausserdem werden immer noch mehr Gelder in Projekte gesteckt, die die Umwelt gnadenlos ausbeuten.Auch das Interesse, der armen Bevölkerung nachhaltig zu besseren Lebensbedingungen zu verhelfen ist klein genug. Landwirtschaftliche Projekte sind meist auf Export ausgerichtet und Monokulturen.Alternative Energien werden zuwenig genutzt.


Wir möchten einen Weg finden,um wieder in Harmonie mit der Natur zu leben, ohne auf alle Bequemlichkeiten zu verzichten und diese Erfahrung möglichst vielen Menschen zugänglich zu machen. Ausserdem ist es sehr nötig, der Bevölkerung in der Region Alternativen in der aufzuzeigen. In den letzten Jahren ist nämlich viel Regenwald abgeholzt worden um Platz für die Viehzucht zu schaffen. Leider funktioniert das nur eine Weile und dann sind die Böden stark erodiert worauf noch mehr Wald abgeholzt wird.Hingegen sind Lebensmittel in dieser Region sehr teuer, weil ausser Platano und Yucca und Zuckerrohr kaum etwas angepflanzt wird und alles von aussen kommt.Im Regenwald am Berg werden zudem die wertvollen Bäume selektiv gefällt,so dass manche Arten nur noch auf unserem Besitz vorkommen. Da weiter unten im Flachland die Cocapflanzungen abgespritzt wurden wird gibt es jetzt in dieser Gegend auch vermehrt Cocapflanzung im Wald,wo sie nicht so auffallen.


Es gibt Projekte von USAid für alternative Pflanzugen,z.B Palmherzen oder Pfeffer.Leider läuft der Absatz eher schleppend und ein Teil des Pefferprojekts wurde bei der Fumigation(Abspritzung der Cocapflanzungen) in Mitleidenschaft gezogen.

Die Kolumbianische Regierung unterstützt die Bauern,die sich als Familias Guardabosques verpflicchtet haben den Wald zu schonen und unter anderem kein Coca anzubauen mit Informationen und einem kleinen 2-monatlichem Betrag.Dies ist allerdings nur ein Tropfen auf dem heissen Stein.

Wir möchten in dieser Situation folgendes erreichen:

Unsere 160 ha Regenwald schützen und ihre biologische Vielfalt erforschen

Eine möglichst vielfältige Landwirtschaft aufbauen und dabei neue und traditionelle Methoden erproben und weitergeben

Alte Sorten wieder kultivieren und erproben

Heilpflanzen aus der Tradition der Eingeborenen kennenlernen, sammeln und testen

Mit Techniken für den biologischen Landbau experimentieren

Mit Voluntären aller Nationalitäten arbeiten

Ein Zetrum bieten wo Studenten und Berufsleute die Möglichkeit haben, ihre Kenntnisse und Ideen in der Praxis zu testen und so zur Weiterentwicklung des Projekts sowie auch ihrer eigenen Erfahrung beizutragen

Menschen jeden Alters und Nationalität dazu zu ermutigen, ihre Kenntnisse zum Wohl der Allgemeinheit und der Umwelt einzusetzten

Der lokalen Bevölkerung unsere Kenntnisse weitergeben und helfen sie unzusetzen

Eine Begegnung mit der Natur ermöglichen, wo sie noch am ursprünglichsten ist

Erste Erfolge:

20ha unseres Landes waren früher Kuhweiden und stark erodiert.Davon haben wir den grössten Teil über 8 Jahre lang wieder verwalden lassen. Jetzt haben wir ein paar Hektaren Jungholz wieder gefällt um Felder und Weiden anzulegen.Der Boden hat wieder eine gute Humusschicht aufgebaut .Mais und Bohnen wachsen kräftig.Daneben haben wir Gras gesät und
an anderen Stellen Platano, Zuckerrohr und Yucca gepflanzt.(zuerst die traditionellen Pflanzen für den Grundbedarf)

Im Fischteich den wir angelegt haben sind die ersten Fische -Cachama-gestorben.Anscheinend bekommt dieser Art das verhältnismässig kühle Klima in der Nacht nicht. Der 2.Versuch mit Tilapia (ein sehr resistenter Fisch ) hatte mehr Erfolg. Die Fische wurden ordentlich gross und haben gut geshmeckt (sorry an alle Vegetarier...).
Jetzt kommt schon der 2. Versuch

Seit wir das Land gekauft haben,haben wir Ananas gepflanzt.Die Pflanze gedeiht prächtig auf dem lehmigen Boden auch mit ganz wenig Humus. Jede Pflanze bringt nach 2 Jahren jedes halbe Jahr eine Frucht sowie 5-7 Schösslinge hervor.Ausserdem kann man das grüne obendrauf auch pflanzen.Da wir von den Restaurant im Dorf immer wieder diese Überreste geholt und gepflanzt haben und auch die Schösslinge, haben wir jetzt eine umfangreiche Ananaspflanzung und darunter sind ganz verschiedene Sorten.Das beste ist aber das auch andere Bauern am Berg vermehrt Ananas pflanzen.

Einer der Avocadobäume die wir selber aus einem Kern gezogen haben,hat dieses Jahr zu ersten mal Früchte angesetzt . Dies freut uns ganz besonders ,da er an einem ziemlich kargen Standort wächst. Ein Mangobaum,der ebenfalls aus einem Kern gezogen wurde,ist zwar schön gross,trägt aber noch keine Früchte.Wir probieren ob er bei besserer Düngung wohl auch schon bald Früchte trägt.Daneben wachsen auch Guaven, Mandarinen und ein Zitronenbaum,die schöne Früchte tragen.Ausserdem werden die Papaya wohl auch schon bald die ersten Früchte ansetzen.


Dies mag alles sehr bescheiden erscheinen.In Anbetracht dessen,das das Land aber als unfruchtbar galt und wir bisher nur sporadisch Zeit hatten, um uns darum zu kümmern,ist es aber ein schöner Schritt in die richtige Richtung. Wir hoffen nun auch Unterstützung zu finden,um das Projekt vorantreiben zu können.